Historie
2005 - Die Edelstahlwerke Buderus AG wird Teil der Böhler-Uddeholm AG
Übernahme der Edelstahlwerke Buderus AG durch die österreichische Böhler-Uddeholm AG. Die Edelstahlwerke Buderus AG wird damit Teil des weltweit größten Werkzeugstahl-Herstellers mit einem dichten, auf Edelstahl spezialisierten Vertriebsnetz.
2002 - Weitere Steigerung der Kapazität
Die Anlagenzugänge erreichen mit einem Wert von 21,9 Millionen Euro erneut ein hohes Niveau.
Die Edelstahlwerke Buderus AG werden erfolgreich nach DIN EN ISO 14001 zertifiziert (Umweltmanagementsystem).
1995 - 75-jähriges Unternehmensjubiläum
Ende Juni feiern die Edelstahlwerke Buderus mit ihren Kunden, den Mitarbeitern und ihren Angehörigen das 75-jährige Unternehmensjubiläum.
Der Investitionsschwerpunkt liegt auf der Fortführung des Projektes “Rationalisierung der Rohstahlerzeugung".
1981 - Investitionsschwerpunkt Warmwalzwerk
Der Schwerpunkt der Investitionen liegt auf der Weiterführung der im Vorjahr begonnenen Optimierung des Warmwalzwerks. Hierzu gehört der Ersatz des 780er Trio-Blockgerüstes durch ein 850er Duo-Reversiergerüst und die Installation eines doppelreihigen Block- und Brammenstoßofens. Ein weiteres Investitionsprojekt umfasst die bessere Energieverwertung durch Nutzung der Abwärme aus Stahl-, Walz- und Hammerwerk.
1977 - Einführung der Buderus ISO-B-Stähle
Von besonderer Bedeutung für die qualitative Verbesserung der Erzeugnisse der Edelstahlwerke Buderus ist die Marktreife der Buderus ISO-B-Stähle. Durch die Anwendung optimierter metallurgischer Verfahren zur Deoxidation und Entschwefelung von Stahlschmelzen ist es gelungen, den oxidischen und sulfidischen Reinheitsgrad so zu verbessern, dass sich quasi-isotrope mechanische Gütewerte ergeben. Besondere Vorteile bieten die ISO-B-Stähle als Werkzeugstähle, insbesondere als Warmarbeitsstähle.
1973 - Walzung von Warmband aus erster Hitze
Im Warmwalzwerk wird das bereits im Vorjahr begonnene Investitionsprogramm für die Walzung von Warmband aus erster Hitze abgeschlossen.
Die Rohstahlerzeugung der Edelstahlwerke Buderus steigt gegenüber dem Vorjahr auf 225.500 Tonnen. Hiervor entfallen 139.700 Tonnen auf Elektro-Stahl und 85.800 Tonnen auf Siemens-Martin-Stahl. Der Anteil der legierten Qualitäten erreicht 62,4 %.
1965 - Übernahme des Anteils von Röchling durch Buderus und neuer Firmenname
Anfang des Jahres erwerben die Buderus’schen Eisenwerke den fünfzigprozentigen Anteil der Röchling’schen Eisen- und Stahlwerke am Grundkapital der Stahlwerke Röchling-Buderus.
Der neue Firmenname lautet seitdem Edelstahlwerke Buderus AG.
1962 - Höchststand der Investitionen in der bisherigen Unternehmensgeschichte
Die verschärfte Wettbewerbssituation, verbunden mit Umsatzrückgang und Preisverfall auf der einen und Kostenerhöhungen auf der anderen Seite, führt zu einer verstärkten Modernisierung der Produktionsanlagen. Mit 14,7 Millionen DM erreichen die Investitionen den höchsten Stand in der bisherigen Entwicklung des Unternehmens.
Einen Investitionsschwerpunkt bildet dabei"die Modernisierung des Walzwerks.
1949 - Herstellung von Anoxin-Blechen und erfolgreiche Weiterentwicklung des Sauerstoffschmelzverfahrens
Beginn der Herstellung von Anoxin-Blechen – entsprechend dem Krupp’schen V2A-Material, für das die Stahlwerke Röchling-Buderus eine Lizenz besitzen. Den Stahlwerken Röchling-Buderus gelingt es, das aus den USA übernommene Sauerstoffschmelzverfahren weiterzuentwickeln.
1945 - Neuanfang nach Kriegsende
Die bei Kriegsende zum Erliegen gekommene Produktion wird im Juli mit der Wiederinbetriebnahme des Blechwalzwerkes wieder aufgenommen. Aus noch vorhandenen Vormaterialien aus der Rüstungsproduktion werden Bleche zur Abdeckung von bombengeschädigten Häusern in Wetzlar und Umgebung hergestellt.
1939 - Inbetriebnahme des neu errichteten Stahlwerks
Zur Jahresmitte Beginn der Inbetriebnahme des seit 1937 im Anschluss an das Walzwerk errichteten neuen Stahlwerks. Außer einem Siemens-Martin-Ofen mit einer Kapazität von 30 Tonnen ist hier als weitere Neuanlage ein 15-Tonnen-Elektro-Ofen installiert; hinzu kommen noch ein 5- und ein 10-Tonnen-Elektro-Ofen aus dem bisherigen Stahlwerk auf dem Werksgelände der Buderus’schen Eisenwerke.
1930 - Abschluss des Ausbauprogramms und Fokussierung auf Spezialgebiete
Das im Jahre 1927 begonnene Ausbauprogramm kommt zum Abschluss. In einem ersten Ausbauschritt war die Kapazität der beiden Siemens-Martin-Öfen auf jeweils 22 Tonnen erhöht worden. Anschließend wurde durch Erweiterungsinvestitionen und technische Verbesserungen auch im Walzwerk die Leistung gesteigert.
1924 - Umbenennung des Unternehmens in "Stahlwerke Röchling-Buderus Aktiengesellschaft" und Inbetriebnahme eines Hammerwerks
Am 29. Dezember und damit unmittelbar vor dem Übergang des Saargebietes in das französische Zollinland wird die Gesellschaft von "Stahlwerke Buderus-Röchling Aktiengesellschaft" in "Stahlwerke Röchling-Buderus Aktiengesellschaft" umbenannt. Als Ergänzung zu dem Hammerwerk in Dorsten wird auch in Wetzlar ein Hammerwerk errichtet.
1920 - Gemeinschaftsgründung der "Stahlwerke Buderus-Röchling Aktiengesellschaft"
Gründung der Stahlwerke Buderus-Röchling durch die Röchling’schen Eisen- und Stahlwerke und die Buderus’schen Eisenwerke mit Sitz in Wetzlar. An dem Grundkapital von 30 Millionen Mark sind die Buderus’schen Eisenwerke in Wetzlar und die Röchling’schen Eisen- und Stahlwerke in Völklingen je zur Hälfte beteiligt. Das Ende 1919 von Röchling erworbene kleine Elektro-Stahlwerk Dorsten (Westfalen) wird in das neue Unternehmen eingebracht und das seit 1915 bestehende Stahlwerk von Buderus in Wetzlar pachtweise übernommen.
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